Beim diesjährigen Treffen in Dortmund waren die Hammer Eisbären, EC Hannover Indians, Herner EV, Kölner Haie, RealStars Bergisch Gladbach, Soester EG, Grefrather Eissport Gemeinschaft e. V., Iserlohn Roosters, EHC Essen (Ruhr) e. V., Herforder EV, EG Diez-Limburg, Eisadler Dortmund und die Düsseldorfer EG sowie der EHV NRW vertreten.
Im Mittelpunkt stand erneut der offene und ligaübergreifende Austausch über die Weiterentwicklung der Fanarbeit. Besonders wichtig ist dabei die kontinuierliche Kommunikation zwischen den einzelnen Standorten. Nur durch den regelmäßigen Austausch von Erfahrungen, Konzepten und bewährten Vorgehensweisen können sich die Strukturen der Fanarbeit nachhaltig weiterentwickeln.
Dabei wurde deutlich, dass die Fanbeauftragtenarbeit inzwischen an vielen Standorten sehr gut funktioniert und zunehmend professioneller aufgestellt ist. Die größeren Clubs aus der PENNY DEL und der DEL2 können ihre Erfahrungen und etablierten Strukturen an kleinere Vereine weitergeben. Gleichzeitig profitieren auch die Profistandorte von den teilweise flexiblen und praxisnahen Lösungsansätzen der Vereine aus der Oberliga und den regionalen Ligen.
Um diesen Wissenstransfer weiter zu fördern, sollen künftig auch gegenseitige Hospitationen ermöglicht werden. Fanbeauftragte aus den Profiligen sollen kleinere Standorte besuchen können – und umgekehrt. Dadurch können Abläufe unmittelbar kennengelernt, Erfahrungen gesammelt und passende Maßnahmen für den eigenen Standort entwickelt werden.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Sicherheitslage. Auch in den unteren Ligen nehmen gewaltbezogene und sicherheitsrelevante Vorfälle spürbar zu. Diese Entwicklung ist nicht allein einzelnen Fangruppen zuzuschreiben, sondern muss auch vor dem Hintergrund eines allgemeinen gesellschaftlichen Wandels betrachtet werden.
Umso wichtiger sind frühzeitige Absprachen, klare Ansprechpartner in den Vereinen, belastbare Sicherheitskonzepte und eine enge Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Verbänden, Fanbeauftragten, Sicherheitskräften, Fanclubs und Fanszenen. Nur gemeinsam können Entwicklungen frühzeitig erkannt und Probleme möglichst verhindert werden.
Auch die Themen Awareness und Inklusion sollen künftig noch stärker gemeinsam betrachtet und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, vorhandene Erfahrungen zu bündeln, voneinander zu lernen und geeignete Strukturen auch an kleineren Standorten aufzubauen.
Bei der turnusmäßigen Wahl wurden Pia Wittenhofer und Jens Meyer zur Heide einstimmig für weitere zwei Jahre als Regio-West-Sprecher bestätigt.
Das Treffen war erneut von einem ehrlichen, konstruktiven und vertrauensvollen Austausch auf Augenhöhe geprägt. Unabhängig von Vereinsgröße oder Ligazugehörigkeit zeigt sich immer wieder, wie wichtig ein funktionierendes Netzwerk für eine verantwortungsvolle, sichere und zukunftsfähige Fanarbeit im Eishockey ist.
