Regionalliga West, Sonntag, 01.02.2014, 19:00 Uhr, Eissportzentrum Möhnesee: Soester EG vs. EC Dinslakener Kobras
Ein sehr schweres Spiel steht der SEG am Sonntag im heimischen Wigwam bevor. Mit den Kobras aus Dinslaken gastiert eine Mannschaft im Eissportzentrum, die in den bisherigen Saisonspielen gegen die Bördeindianer ohnehin schon sehr überlegen agierte und drei ungefährdete Siege einfuhr.
Vor dem letzten Wochenende haben sich die Kobras zudem noch einmal unglaublich verstärkt. Sie verpflichteten mit Kamil Vavra einen Spieler, der Spiele im Alleingang entscheiden kann und das höchste Spielerniveau der Regionalliga-West darstellt. Allein dieser Spieler wird sein Eintrittsgeld wert sein und ist der Top-Transfer der Regionalliga-West. Er ist vielleicht sogar der stärkste Spieler, der in der bisherigen SEG-Geschichte im Wigwam auflief.
Der gebürtige Tscheche wechselte vor Wochenfrist überraschend vom HC Sumperk aus der sehr starken zweiten tschechischen Liga nach Dinslaken und besetzt neben seinem Landsmann Petr Macaj nunmehr die zweite Kontingentstelle. Der 30 Jahre alte Stürmer, der im Nachwuchs des HC Pardubice groß wurde, hat neben Einsätzen in Tschechien, den USA, Frankreich, Polen und der Slowakei auch schon für die Falken aus Jonsdorf und die Deggendorf Fire in der Oberliga Süd gespielt. Allein für Deggendorf erreichte der Rechtsaußen letzte Saison in 41 Spielen 33 Scorerpunkte. Ähnliches erhoffen sich die Kobras, obwohl hier Hoffnung fehl am Platz ist.
Diese Verpflichtung wird Dinslaken ohne Zweifel und ganz sicher Richtung Oberliga-Qualifikation bringen. Dies zeigte der Extra-Klasse-Stürmer aus Tschechien bereits am letzten Wochenende. Direkt nach seiner Verpflichtung führte er die Kobras bei den Luchsen in Lauterbach und den Kölnern Haien ohne Eingewöhnungszeit fast im Alleingang Richtung Oberliga-Qualifikation. Von 14 Toren erzielte er 7 höchstpersönlich und gab zudem weitere 4 Vorlagen!
Die Soester EG, für die ein solcher Transfer bisher nicht ansatzweise denkbar ist, wird also leider das Sonntagsheimspiel als absoluter Außenseiter angehen müssen. Die Bördeindianer hoffen aber nach den zuletzt guten Heimspielauftritten gegen Wiehl und Bergisch-Land auf eine tolle Zuschauerunterstützung im Kampf gegen die Kobras und den neuen Stürmerstern der Regionalliga-West.
Also bis Sonntag! Mehr als Regionalliga-Eishockey im Wigwam! Bördeindianer! Der Kampf geht weiter, immer weiter ...